Ende März dieses Jahres war eine Delegation der Stiftung „Forschung hilft“ und der Würzburger Universitätsmedizin zu Gast in der Bayerischen Staatskanzlei und im Bayerischen Landtag. Neben der Präsentation des Krebsforschungsstandorts Würzburg diskutierten die Teilnehmenden mit den Gesprächspartnern aus Politik und Verwaltung über die Herausforderungen in Patientenversorgung, Forschung und Lehre.
Würzburg / München. Die Stiftung „Forschung hilft“ fördert seit ihrer Gründung im Jahr 2017 die Krebsforschung am Uniklinikum Würzburg (UKW). Seither trägt sie – unterstützt von zahlreichen Partnerinnen und Partnern sowie der breiten Öffentlichkeit – mit vielfältigen Projekten Gelder zusammen, um sie in jährlich vergebenen Förderpreisen an besonders aussichtsreiche Würzburger Forschungsvorhaben auszuschütten. Auf Einladung von Walter Nussel, Landtagsabgeordneter und Stiftungsratsmitglied von „Forschung hilft“, reiste am 26. März dieses Jahres eine Delegation der Stiftung, begleitet von Würzburger Forscherinnen und Forscher, nach München. Neben Besuchen der Bayerischen Staatkanzlei und des Bayerischen Landtags standen bei der von der Stiftungsratsvorsitzenden Gabriele Nelkenstock gemeinsam mit dem Büro von MdL Nussel organisierten, eintägigen Veranstaltung die Präsentation des Krebsforschungsstandorts Würzburg und der Austausch mit Politikerinnen und Politikern sowie leitenden Verwaltungskräften im Mittelpunkt.
So trafen sich aus dem Stiftungsrat Privatdozent Dr. Tim J. von Oertzen, Ärztlicher Direktor und Vorstandsvorsitzender des UKW, Prof. Dr. Matthias Frosch, Dekan der Medizinischen Fakultät der Uni Würzburg, und Prof. Dr. Hermann Einsele, Direktor der Medizinischen Klinik II des UKW und Sprecher des Nationalen Tumorzentrums NCT WERA, mit Dr. Rainer Hutka, Amtschef des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit, Pflege und Prävention, und Ministerialdirigent Dr. Michael Mihatsch vom Bayerischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst. Gemeinsam diskutierten sie über die Verbesserung der onkologischen Versorgung im ländlichen Raum, die Rolle der Uniklinika nach dem neuen Krankenhausversorgungsverbesserungsgesetz (KHVVG) sowie die Novellierung der Ärztlichen Approbationsordnung. In einem parallelen Treffen informierte Gabriele Nelkenstock Ministerialrat Christoph Sander, Referatsleiter im Bayerischen Wissenschaftsministerium, über die Strukturen und Leistungen der Stiftung „Forschung hilft“.
Die Forschenden in der Delegation – allesamt bisherige Förderpreisträgerinnen und -preisträger – bekamen Gelegenheit, sich mit leitenden Verwaltungskräften und Landtagsabgeordneten über die Ziele und Herausforderungen bei ihren wissenschaftlichen Projekten am UKW auszutauschen.
Am Ende zeigte sich Gabriele Nelkenstock von der hohen Beteiligung aus Politik und Verwaltung begeistert. „Der rundum gelungene Tag war nicht nur eine große Anerkennung für unsere jungen Krebsforscherinnen und Krebsforscher, sondern bot auch einen geeigneten Rahmen, ihre Anliegen den Abgeordneten des Freistaats sowie den Vertreterinnen und Vertretern verschiedener bayerischer Ministerien vorzutragen“, kommentierte Prof. Einsele. Dr. von Oertzen seinerseits lobte die gute Gelegenheit, die wissenschaftliche Stärke der Würzburger Universitätsmedizin im politischen Zentrum in München vor den Vorhang zu holen.
Text: Pressestelle / UKW
Die gesamte Pressemitteilung des Universitätsklinikums Würzburg vom 02.04.2025 finden Sie hier: ukw.de/aktuelle-meldungen
Die Akteure des Benefizabends (von links): Andreas Jungbauer (Moderator), Dr. Roland Flade (Historiker), Rudolf Nelkenstock (Zeitzeuge), Judith Roth-Jörg (Bürgermeisterin), Gabriele Nelkenstock (Stiftungsrats-Vorsitzende), Prof. Dr. Alexander Meining (Romanautor) und Christoph Unckell (Hausherr des Hotels Rebstock). © Jasmin Mühlich